Im zweiten, bekanntlich dem schwereren, Jahr nach einem Aufstieg ging für die I. Mannschaft der TuS Mechernich mit der erneuten Zielsetzung des Klassenerhalts hinein. Einer kurzen aber intensiven Vorbereitung inklusive zweier Trainingslager mit lediglich zwei Vorbereitungsspielen stand sofort der Einstieg in den Kreispokal gegenüber. Hier konnte man eine Kopie der Abläufe über die Spiele beim SSV Golbach (4:0 Erfolg) und beim SV Frauenberg (5:1 Erfolg) legen, denn in beiden Vergleichen tat man sich trotz spielerischer Überlegenheit schwer und fand erst nach der Pause so richtig statt. Mit den jeweiligen 1:0 Führungstreffern im Rücken kam man endlich ins Rollen und siegte letztlich standesgemäß. Danach durfte man sich im Viertelfinale mit dem Mittelrheinligisten TSC Euskirchen messen und ganz nebenbei das erste Pflichtspiel auf dem Rasenplatz am Schulzentrum austragen. Leider war der Favorit von Beginn weg überlegen und so musste die TuS nach dem 1:6 die Segel im diesjährigen Pokalwettbewerb streichen.

Der Ligaeinstieg bei Welldorf-Güsten gelang zwar spielerisch ganz gut, aber bei der 2:0 Niederlage leider ohne Punkte. Die Woche darauf konnte man sich in das Spiel gegen Lich-Steinstraß hineinarbeiten und hinten raus mit einem sicheren 3:0 Erfolg die ersten drei Punkte der Saison einfahren. Der Anfang war gemacht und es folgte ein weiterer Punktgewinn durch ein 1:1 beim starken Bedburger BV, welcher zwar glücklich ausfiel, aber der durch einem starken Defensivverbund manifestiert wurde. Im Anschluss gab es vier Niederlagen in Serie und die bittere Erkenntnis, dass es in diesem Jahr nur um den Klassenerhalt gehen kann. Die 1:2 Heimniederlage im Lokalduell mit Zülpich war ärgerlich, da man in Überzahl spielend keine Mittel fand sich gegen die Römerstädter durchzusetzen. Die 2:0 Niederlage beim FC Hürth II hingegen brachte man sich selbst bei, denn individuelle Fehler und eine unterirdische erste Hälfte schickte die Elf vom Bleiberg schon früh auf die Verliererstraße. Daheim gegen Jugendsport Wenau wurde man anschließend wahrlich überrollt und so musste man nicht nur eine schmerzhafte 0:5 Klatsche verdauen, sondern hatte auf wie neben dem Platz einige Krisenherde zu bekämpfen. Die Mannschaft setzte sich daraufhin zusammen und nahm sich

selbst in die Pflicht. Das anschließende Gesicht beim Auswärtsspiel in Düren war das, welches man von einer TuS-Mannschaft sehen wollte, auch wenn es bei den Sportfreunden eine unglückliche 3:2 Niederlage gab. Die Moral und der Wille im Team waren zurück und man schwor sich auf die kommenden Wochen ein. Gegen den BC Bliesheim fand man in die Erfolgsspur zurück und holte mit dem 6:0 Erfolg einen ganz wichtigen Dreier, der die Woche drauf bei Blau-Weiß Kerpen mit einem 4:2 Auswärtssieg vergoldet werden konnte. Die TuS war wieder im Rennen und wollte nun mehr. Doch schon das nächste Heimspiel gegen Buschbell ging unglücklich wie unnötig in die Hose. Trotz zweimaliger Führung stand am Ende eine 3:4 Niederlage auf dem Papier. Nächster Stopp – Langerwehe. Richtig gute 20 Minuten bekam der Gästeanhang zu sehen, doch das Tor machten die anderen, in diesem Fall der TuS Langerwehe. Wieder war es im Anschluss eine Überzahlsituation die schwarz-rot eher gehemmt statt beflügelt hat, denn zahlenmäßig unterlegene Langerweher schenkte ihnen gleich drei bitterschmeckende Kirschen ein. Endstand 5:1 und die große Ernüchterung trat im ganzen Verein ein. Es folgten die Spiele gegen die zu diesem Zeitpunkt starken Frechener und die Woche drauf bei Tabellenführer Brauweiler und man durfte sich vom Papier her wenig ausrechnen. Gegen Viktoria Frechen muss es eigentlich nach 30 Minuten 0:3 stehen doch es stand „nur“ 0:1. Die Jungs zeigten Moral und kämpften sich zurück um das Spiel letztlich zu drehen. Sie kamen zudem im zweiten Spielabschnitt richtig stark ins Rollend, denn sie überrannten dezimierte Frechener und lieferten die beste Saisonleistung beim 6:1 Erfolg ab. Dieser magische Moment konnte auch in die ersten Minuten beim Spiel in Brauweiler mitgenommen werden, denn dort führte man nach 20 Minuten mit 1:0. Dann aber schlug man sich wieder einmal selbst und war mit dem 3:1 am Ende noch gut bedient. Die Partien gegen Bergheim 2000 und in Winden konnten aufgrund von nicht bespielbaren Plätzen nicht mehr ausgetragen und müssen in 2018 nachgeholt werden.

Mit 13 Punkten aus 13 Spielen steht die TuS auf dem drittletzten Platz und muss auf den Abstiegsrängen überwintern. Die Situation ist aber alles andere als aussichtslos, denn das Feld ist sehr nah beieinander. Für die Rückrunde ist daher noch alles möglich und in Mechernich ist man natürlich davon überzeugt das Saisonziel zu erreichen.   

Das Trainerduo Guido Mertens und Ronny Grothe hat in den ersten 13 Saisonspielen 22 Spieler eingesetzt und musste bereits eine Vielzahl an Verletzungsausfällen kompensieren. Zum Vorbereitungsstart auf die Rückrunde wird nahezu der komplette Kader wieder bereitstehen und so wird der Kampf um die Stammplätze sicherlich auch die Gesamtleistung der Mannschaft beeinflussen. Dabei wird man nicht nur weiter an der Torausbeute arbeiten, denn mit 28 erzielten Treffern ist man gut unterwegs, sondern vor allem endlich wieder Stabilität in die Defensive reinbringen wollen. Mit 30 Gegentreffern hat man ein paar Törchen zu viel bekommen.

Jetzt aber stehen erstmal die Feiertage ins Haus und dann wird in 2018 wieder angegriffen. #AufgehtsIhrRoten #AllesfürdieTuS

   
© TuS Mechernich 1897 e.V.
Diese Website benutzt Cookies. Wenn du die Website weiter nutzt, gehen wir von deinem Einverständnis aus.
Weitere Informationen Ich bin einverstanden!