Nachdem der Fußballverband Mittelrhein (FVM) in der letzten Zeit schon den Vereinsdialog in Mechernich und den Vorstandstreff in Nettersheim durchgeführt hat, so stand der Fokus am 14.01.2017 auf dem Spielbetrieb. An der „Dialogwerkstatt Spielbetrieb“ nahm auch unser Geschäftsführer der Fußballabteilung, Rocco Bartsch, teil. Das Fazit ist sehr positiv, denn die Probleme der Vereine aus dem ländlichen Raum fanden Gehör und nur wer sich bei solchen Veranstaltungen blicken lässt, kann aktiv an der Entwicklung des Amateurfußballs mitwirken.  

Hier folgt der offizielle Pressebericht des FVM, geschrieben von Michael Kratz, den wir für unsere Vereinsmedien nutzen dürfen.  

Der Gewinner steht fest – die Vereine. Nach der Premiere der „Dialogwerkstatt Spielbetrieb“ des FVM mit zwei Veranstaltungen im Januar kann man diese Aussage getrost mit einem Ausrufezeichen versehen.

Der Verbandsspielausschuss hatte die Vertreter der Herren-Verbandsstaffeln nach Inden und Hennef zu einem persönlichen Austausch über verschiedene Themen des Spielbetriebs eingeladen.

Rocco Bartsch, Geschäftsführer und Pressesprecher der TuS Mechernich, war bereits vor der Veranstaltung sehr interessiert und gespannt: „In meinen Augen ist ein ständiger Austausch zwischen den Vereinen und dem Verband ein Muss. Ich sehe es daher als essentiell, die Angebote des FVM wahrzunehmen.“

Kernthema war der Vortrag von Dr. Björn Schiffbauer, FVM-Präsidiumsmitglied für Rechts- und Satzungsfragen, der den Vereinen verdeutlichte, welche Vorteile die neue Rechts- und Verfahrensordnung (RuVO) hat, die ab 1. Juli 2017 in Kraft tritt. Bei den Vereinsvertretern kristallisierte sich schnell heraus, dass sich dadurch viele Prozesse verkürzen und dass auch die Kosten erheblich gesenkt werden. Im sogenannten World-Café wurden die vier Themen DFBnet, Spielbetrieb, Qualifizierung und Schiedsrichterwesen in Kleingruppen diskutiert. Verschiedene Aspekte wie die aktuelle Auf- und Abstiegsregelung, Verbesserung durch Qualifizierung, Optimierung der Zusammenarbeit von Schiedsrichtern und Vereinen sind nur einige Aspekte, die erarbeitet wurden.

„Meines Erachtens sollte man auch eine Grenze zwischen dem Verbands- und Kreisspielbetrieb erkennen können. So sind die Qualifizierung ab der Bezirksliga, die Coaching-Zone als auch die Verwarnung nach der 5. Verwarnung ein Beleg dafür“, resümierte Rocco Bartsch. Für ihn sollte man die Spielberechtigungsprüfung online auch in der Bezirksliga anbieten. Mit diesem Wunsch steht er nicht alleine da, wie der Verbandsspielausschuss als eines der Ergebnisse des World-Cafés herausfilterte. „Wir haben den Wunsch der Vereine direkt aufgegriffen und wollen es schon zum Start der Rückrunde anbieten“, sagte Markus Müller, Vorsitzender des Spielausschusses. „Wir sind Servicepartner unserer Vereine und wollen deren Bedürfnisse bestmöglich berücksichtigen. Daher freuen wir uns, dass wir schon ein Ergebnis der Dialogwerkstatt direkt realisieren können.“

Die anderen Ergebnisse der Veranstaltungen werden zeitnah in den entsprechenden Ausschüssen besprochen und – sofern möglich – demnächst adaptiert.

Alle Beteiligte waren sich sicher, dass die Veranstaltung definitiv kein „One-Hit-Wonder“ war, sondern auch in den kommenden Jahren stattfinden soll – für die Vereine eben. „Wir freuen uns, wenn möglichst viele Vereine die Chance nutzen, sich einzubringen“, fasste Müller zusammen.

   
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