Im vierten Heimspiel auf dem Rasenplatz am Schulzentrum hat es endlich mit dem ersten Heimsieg geklappt. Gegen die III. Mannschaft der JSG Erft 01 gelang unseren Jungs, wie schon im Hinspiel ein knapper 2:1 Erfolg. Die Begegnung war über 60 Minuten lang ausgeglichen und beide Mannschaften suchten durch schnelles Umschaltspiel den Weg nach vorne. Den Zuschauern wurden eine temporeiche Partie mit vielen Torabschlüsse geboten. Mehrmals standen beide Torhüter im Brennpunkt, doch bezwungen wurden sie im ersten Spielabschnitt nicht. Unsere Jungs machten ihre Sache gut, denn lange hatte man nicht mehr so eine Entschlossenheit gesehen, den Ball nach vorne und damit weg vom eigenen Tor zu treiben. Die taktische Umstellung der Trainer, Nils Althausen spielte im zentralen Mittelfeld, ging in diesem Spiel völlig auf und so erspielten wir uns einige gute Tormöglichkeiten. Da aber auch Erft einige Torraumszenen bekam, war die Partie insgesamt völlig ausgeglichen. Zur Pause stand es torlos. Es hätte aber auch 2:2 stehen können.

In den zweiten Durchgang gingen wir weiterhin fokussiert hinein und wollten jetzt die Führung verbuchen. Dies gelang uns auch nach 35. Minuten,

als ein schneller Angriff über rechts zum Torerfolg führte. Tom Lüders, der erst seit Anfang diesen Jahres eine Spielberechtigung für unsere JSG hat, traf mit einer noch leicht abgefälschten Bogenlampe ins lange Eck zum 1:0. Zuvor war es Keeper Moritz Bittner zu verdanken, dass wir nicht in Rückstand gerieten, als er zweimal prächtig reagierte. In der Folge wurde Erft etwas aktiver und konnte nach einem Eckball auf den kurzen Pfosten den Ausgleich erzielen (43.). Keine 60 Sekunden später holten wir uns aber die Führung zurück, denn Niklas Otto war per Kopf, ebenfalls nach einem Eckstoß, erfolgreich und der Jubel kannte keine Grenzen. Dramatik pur spielte sich im Folgenden ab, denn ein zweifelhafter Elfmeterpfiff (Anm.: Der Gästestürmer rutschte über den Ball aus) des ansonsten gut leitenden Gästevertreters, rief unsere Kinder und Trainer auf, diese Entscheidung massiv verbal zu kritisieren, so dass der Strafstoßentscheid zurückgenommen wurde. Die Art und Weise der Kommunikation ist grenzwertig gewesen, was sich demnach nicht wiederholen sollte.
Nachdem auf dem Rasen wieder Ruhe eingekehrt war, wurden die letzten zehn Minuten sportlich absolviert. Hier konnte sich keine Mannschaft mehr einen Vorteil erspielen, sodass wir am Ende froh waren den knappen Vorsprung über die Zeit gerettet zu haben.  

   
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