An welches Highlight der erfolgreichen vergangene Saison denkst Du noch heute mit Freude?

An das letzte Spiel der Saison, als wir als Meister feststanden, wir uns in den Armen lagen

und es mal wieder eine Fassbrausen-Dusche gab.

Wie ist denn die Vorbereitung zur neuen Saison gelaufen?
Sehr gut, viele waren dabei. Wir waren 20 Leute im Trainingslager.

Die Stimmung war sehr gut und die Trainingsbeteiligung auch.

Du bist diese Saison der Mannschaftkapitän. Wie fühlt sich das jetzt an?

Es fühlt sich sehr gut an die Mannschaft durch die Spiele zu leiten.

Früher war ich nicht so offen und habe nicht so viel geredet, war sehr schüchtern.

Aber jetzt werde ich immer offener und rede mit der Mannschaft.

Ich leite die Mannschaft sehr, sage wo Anspiel-Stationen sind und gebe Anweisungen.

Euer Kader ist so riesig, wie nie zuvor. 25 Kicker.

Welche Vorteile und welche Nachteile siehst Du?

Ich finde es sehr gut, dass wir so viele sind, denn wir haben viel Spaß im Training.

Der Vorteil ist ganz einfach: die Trainer haben viel mehr Auswahlmöglichkeiten,

wen Sie aufstellen können und das ist sehr gut. Es kommt ein großer Konkurrenzkampf auf

und auch das finde ich sehr gut für manche Spieler, um sich zu zeigen.

Für andere Spieler ist der große Kader aber offenbar nicht so gut.

Die machen zwar den Eindruck, als hätten sie nicht so viel Lust, auf der Bank zu sitzen,

machen aber gleichzeitig auch nicht viel dafür, um in der Startformation zu kommen.


Dabei müsste doch eigentlich das Gegenteil der Fall sein.

Bei den meisten ist das auch so, aber bei einigen ist das noch nicht so da. Aber ich glaube das wird noch kommen, dass sie sich dafür begeistern.

Was hat sich geändert, seitdem der Kader so groß ist. Ist die Stimmung noch immer gut?

Die Stimmung ist gut. Durch die große Trainingsbeteiligung macht es viel mehr Spaß zu trainieren.

Die Trainer haben viel Lust auf das Training und freuen sich auf den großen Kader.

Was ist euer Saisonziel?

Wir wollen in der ersten Halbzeit der Liga Erster werden und dann in die Sonderliga aufsteigen.

Nächstes Jahr wollen wir die Bezirksliga erreichen. Wir versuchen alles und geben alles für unser Ziel.

Wie seid Ihr in die Saison gestartet?

Nicht so gut. Zwei Niederlagen und ein Sieg aus drei Sielen. Das ist nicht das, was wir uns erwünscht haben. Durch den 8:0 Sieg am dritten Spieltag sind wir aber in Schwung gekommen

und wollen die Saison gut weiterführen.

Ist das Ziel Bezirksliga womöglich zu hoch?

Nein, das können wir noch immer erreichen. Die ersten Spiele sehe ich als Ausrutscher, das wird nicht mehr passieren, diese Niederlagen.

Worin siehst Du den Grund dafür, dass ihr schlechter als geplant in die Saison gekommen seid?

Es hat natürlich auch zum Teil damit zu tun, dass wir als jüngerer Jahrgang körperlich nicht immer so mithalten können. Es gab bei den Gegnern ein paar 2002er, das waren Riesen. Aber so schlimm war es auch nicht. Hauptsächlich lag es an der Einstellung der ganzen Mannschaft. Wir haben noch nicht alles aus uns rausgeholt.

Eurer Mannschaft zeigt seit Jahren einen starken Fußball, wenn der Ball gut läuft.

Inwiefern ändert sich das aber, wenn da plötzlich viele Neuzugänge sind,

welche die Taktik womöglich noch nicht so draufhaben können?

Ich finde, das typische Spiel von uns haben mittlerweile alle verstanden.

Es liegt nur an Feinheiten, an den kleinen Dingen wie Laufwege:

wann man sich im richtigen Moment anbietet. Da ist das Problem bei manchen der neuen Spielern, dass die Laufwege noch nicht optimal sind. Wir sind aber auf einem sehr guten Weg

und sollten es schon bald hinkriegen, dass alle auf demselben Stand sind.

Was ist wichtig, damit es jetzt komplett aufwärts geht?

Jeder sollte im Training alles geben, die Trainer überzeugen, mit dem Kopf komplett da sein und sich nur auf den Fußball konzentrieren während des Trainings und im Spiel. Sich für die Mannschaft voll reinhängen und alles geben. Wir haben sehr gute Ballstafetten.

Wir müssen nur noch ruhiger am Ball werden und ruhiger spielen. Dann kann vom spielerischen her gesehen im Kreis Euskirchen keine Mannschaft gegen uns ankommen.

Was ist Dein persönlicher Anspruch an Dich in diese Saison?

Ich will einfach, dass wir unseren Stiefel `runterspielen und unser Ballbesitzspiel gut auf den Platz bringen und dass ich mein bestes gebe, keine Fehler mache und die Mannschaft zu einem guten Saisonabschluss bringe.

Wie wichtig sind die Trainier Jonas und Benny für Euch?
Jonas und Benny sind sehr wichtig für uns. Sie sind schon lange bei uns und haben uns durch viele Hochs und Tiefs begleitet. Wir verstehen uns sehr gut mit den Beiden.

Sie sind für uns nicht nur Trainer, sondern auch Freunde.

   
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